Ökum. Gottesdienst zum SlowUp 2017

Der SlowUp in Steinach, jeweils am letzten Sonntag im August, hat über die Jahre an Wichtigkeit gewonnen. Und dies bis in die Gottesdienste der Kirchen. Im Mittelpunkt steht dabei jeweils das „abefahre”, einen Tag in ruhigerem Tempo verbringen und damit wird ein Lob auf die Langsamkeit im Alltag intoniert. „Lebensquellen” lautete das Thema in diesem ökumenischen Gottesdienst, der von Pfarrerin Sabine Rheindorf und der Pfarreibeauftragten Martina Gassert vorbereitet wurde. Auch beim mitwirkenden Jodlerclub „Echo vom Bodensee” unter der Leitung von Jürg Meyer genoss das Thema eine hohe Priorität. Er setzte ein Zeichen mit dem Lied über das Baumelnlassen der Seele.


Gleich zu Beginn des Gottesdienstes erwähnte Sabine Rheindorf die Notwendigkeit von Lebensquellen und stellte die Frage, was Lebensquellen überhaupt sind. Ist der ruhige Gottesdienst eine Lebensquelle, oder das Zusammensitzen im Anschluss an den Gottesdienst? Oder vielleicht gar der SlowUp des Sonntags mit einer ruhigen Velorundfahrt? Für Martina Gassert ist es notwendig, die täglich gelobte Effizienz beiseite zu lassen. „Langsamer unterwegs sein und zur Ruhe zu kommen”, war die diesbezügliche Feststellung der Pfarreibeauftragten. Aus der Bergpredigt des Matthäusevangeliums war später zu erfahren, dass Christus seinen Zuhörern die Frage stellte: „Kann jemand dadurch, dass er sich Sorgen macht, sein Leben um nur eine Stunde verlängern?” Seine Antwort: „ Euer himmlischer Vater weiss doch, was ihr alles braucht.”


„Abefahre” hiess es auch im Anschluss an den Gottesdienst. Neben Getränken wartete auch ein kleiner Imbiss in Form von Focaccia-Broten, es sind Weissbrote mit Oliven belegt, auf die Gäste nebst angeregten Gesprächen an allen Tischen. Und mit einem stimmungsvollen letzten Auftritt des Jodlerclubs fand der Abend ein geruhsames Ende, vorbereitend auf den nächsten Tag, der mit der Velorundfahrt Stunden des langsamen Dahintretens versprach.


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