Das Friedenslicht in Rorschach 2018

Nur ein kleines Grüppchen Gläubige brach an diesem Abend in Steinach auf, um in Rorschach das Friedenslicht abzuholen. Zu schlecht war das Wetter. Doch trotzdem herrschte auf dem Lindenplatz eine gute Stimmung. Man liess sich den traditionellen und friedlichen Anlass nicht verderben. Nach dem Öffnen des Adventsfensters begann die Feier mit der Begrüssung der Anwesenden durch Monika Eberhard von der Kolumban Pfarrei Rorschach. „Unter dem Motto „Ein Funke Hoffnung“ steht das diesjährige Friedenslicht und unter demselben Motto stand das Treffen auf dem Lindenplatz. „Und einen Funke Hoffnung haben nicht nur wir hier auf dem Lindenplatz, sondern das hatten auch die hl. Drei Könige“, erklärte die Religionspädagogin, und wies auf die Geschichte hin, die anschliessend Pfarrer Pius Helfenstein von der Evang. ref. Kirchgemeinde vortrug. Er beschrieb den Weg der Könige, die Fragen, die König Herodes an sie stellte und wie sie, der Bahn des Stern folgend, bis zum Geburtsort Christi gelangten. Sie verehrten Jesus und folgten der Stimme Gottes, auf dem Rückweg nicht bei Herodes vorbei zu gehen.

Pfarrer Helfenstein interpretierte den Slogan „Ein Funken Hoffnung“ an Hand der vorgetragenen Geschichte von den Königen. Sie seien dem kleinen Stern gefolgt, sie hätten an den Stern geglaubt. Auch betonte er, dass die Könige zur Elite ihres Langes gehörten, zur Intelligenzia des Landes. Und doch hätten sie geglaubt, gehofft. Mit einer kleinen Hoffnung hätten die Könige geglaubt. Ungeachtet ihrer Intelligenz. Die drei Weisen waren wirklich weise, schloss Pfarrer Helfenberger seine Ausführungen.

Und zum Schluss, nach dem Singen des Liedes „Der Stern von Bethlehem“ und dem Segen, bot sich noch die Gelegenheit, einen Punsch zu trinken und dann ging’s mit dem Friedenslicht hinaus in die Dunkelheit, um später in vielen Fenstern den Frieden zu verkünden.

zu den Bildern…