Das Palmbinden, eine lange Tradition

Schon vor 14 Uhr standen am Samstag vor dem Palmsonntag die Kreuze an der Garage beim Pfarrhaus bereit, die Buchs- und Thujazweige wurden zugeschnitten und auf dem Tisch warteten das Werkzeug, die verschiedenfarbigen Bänder und die Äpfel darauf, von fleissigen Händen verarbeitet zu werden. Festlich sollte es am Palmsonntag im Gottesdienst aussehen und die Palmkreuze sollten im Sonnenlicht erstrahlen.

Die Erstkommunikanten kamen mit ihren Eltern. Aller Anfang war da und dort nicht leicht, doch mit Hilfe von Kurt Treichler, der den Eltern bei technischen Problemen zur Seite stand, verwandelten sich die einfachen Holzkreuze in schmucke, bunte Kreuze. Auch diese Arbeit führte die Kinder dem Weissen Sonntag einen Schritt näher. Und parallel zum Schmücken des Kreuzes wurden im Estrich des Pfarrhauses die Kleider für das grosse Fest angepasst. Die weissen langen Kleidungsstücke mit dem kleinen Kreuz zum Umhängen und der Kordel.

Das Schmücken des Kreuzes und das Anpassen der Kleider für den Weissen Sonntag ist eine Tradition. Doch diese Tradition kann nur mit Hilfe etliche Mitarbeitenden gepflegt werden, die jedes Jahr dafür besorgt sind, dass die notwendigen Aufgaben wahrgenommen werden. Bei den Kleidern bedeutet das, dass diese wieder zurück genommen werden nachdem sie am Weissen Sonntag verwendet wurden und in gutem Zustand für das kommende Jahr in den Schrank versorgt werden. Martha Heitzmann und Liesbeth Straub sind für das Anpassen der Bekleidung zuständig und Margot Herrmann und Kurt Treichler stehen im technischen Bereich beim Schmücken der Kreuze den Eltern mit Rat und Tat zur Seite.

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