Der Auffahrtsgottesdienst 2018 in der Unteren Waid

Der Auffahrtsgottesdienst der Seelsorgeeinheit Steinerburg, zelebriert von Pater Gregor Syska, fand dieses Jahr nicht ganz im traditionellen Rahmen statt, das Wetter hatte den Beteiligten einen Strich durch die Rechnung gemacht. Unsichere Wetterprognosen veranlassten den organisierenden Mörschwiler Pfarreirat, die Feier in die Kapelle der Unteren Waid zu verlegen und das Grillieren im Freien fiel ebenfalls dem Wetter zum Opfer.

Doch können missliche Wetterverhältnisse einem gemeinsamen, festlichen Gottesdienst einen Abbruch tun? Doch nicht, steht bei dieser Eucharistiefeier doch auch das Gemeinsame im Mittelpunkt und wenn gleich vier Pfarreien daran beteiligt sind umso mehr. Für den wirklich festlichen Akzent war das Bläserquartett der Bürgermusik Mörschwil mit der musikalischen Begleitung besorgt und der anschliessend an den Gottesdienst erfolgte Apéro sorgte in vollem Umfang für den gemütlichen Teil und die Pflege der zwischenmenschlichen Kontakte.

Für etliche Gläubige aus der Pfarrei Steinach wurde der Festgottesdienst aber auch in einem anderen Sinn zum Erlebnis. Verbunden mit dem traditionellen Auffahrtsgottesdienst ist der Fussmarsch von Steinach zur Unteren Waid, organisiert von Martina Gassert, der Pfarreibeauftragten.

Auch wenn an dieser Aktion wegen des unsicheren Wetters nur sechs Personen teilnahmen, konnten von der Wanderung, versehen mit etlichen Stopps und den dazugehörenden Gedanken und Meditationen, die Teilnehmenden profitieren. Auf dem Weg von Gallus, von Steinach aus über den Gallussteg und hinauf Richtung Mörschwil zur Unteren Waid, gab Martina Gassert Impulse und Gedanken zum Auffahrtstag, die im weiteren Verlauf des Tages sowohl in der Lesung als auch im Evangelium und der Predigt präsent waren.

Die Wandergruppe befand sich ausser auf dem Weg von Gallus auch einfach in der Natur. Auf Wegen und Treppen die es zu geniessen und vielleicht besonders zu beachten gilt. Den Weg bewusst gehen und die Natur bewusst erleben. Und zu beachten gab Martina Gassert: „Wenn wir wandern, gehen wir auf den Spuren vieler Menschen, die den Weg vor uns gegangen sind.“ Überlegungen, die jeweils mit einem Lied abgeschlossen wurden.

zu den Bildern…