Der Fronleichnams-Festgottesdienst am See

Stahlblauer Himmel und eine sommerliche Temperatur begleitete den diesjährigen Fronleichnamsgottesdienst im Rohr. Ideale Voraussetzungen für die Prozession von der Kirche durchs Dorf hinunter zum Seeufer. Festlich war‘s mit den beiden Fahnenträgern und der Kreuzträgerin und anschliessend die Schülerinnen und Schüler, die am Weissen Sonntag ihre erste Hl. Kommunion erhielten. Begleitet wurde der Zug von Pater Pjotr Zaba, der die Eucharistiefeier zelebrierte und, was zur Prozession an Fronleichnam gehört, das Heilige Brot mit sich trug. Die Mitwirkung der Turmbläsergruppe der Stadtharmonie Eintracht Rorschach gab dem Gottesdienst noch eine zusätzlich festlich Note.

Pfarreibeauftragte Martina Gassert widmete sich im Gottesdienst im Anschluss an das Markusevangelium von der Brotvermehrung dem Essen, der Ernährung und dem Hunger und der trotz guter Ernährung gelegentlich zurückbleibenden Unzufriedenheit. Themen, die passend sind zum Fronleichnamsfest, Themen die in unserer Zeit aber auch aktuell sind. „Wir Menschen haben aber nicht nur Hunger nach Brot“, stellte sie fest, „Zuwendung und Liebe sind ebenso wichtig.“ An diesem Tag, an Fronleichnam, gehe es auch um unseren Hunger nach Leben, und diesen Hunger könne nur Gott stillen. „Er gibt sich uns selbst in dem kleinen Stück Brot, das wir vorhin durch Steinach getragen haben“, sagt sie.

Die Vorbereitungsarbeiten auf dem Festplatz, das Aufstellen der Bänke und der Zelte sowie der Lautsprecheranlage lag in den Händen des Pfarreirates, der auch für den anschliessenden Apéro zuständig war. Das gute Gelingen des Festgottesdienstes direkt am Ufer des Bodensees war ein Gemeinschaftswerk. Integriert in den Gottesdienst waren auch einige Erstkommunikanten sowie Katechetin Monika Wagner und Armin Fässler, Pastoraler Mitarbeiter. Die Pfarreibeauftragte Martina Gassert hatte sich sehr um das Gelingen des Gottesdienstes und die vorangegangene Prozession bemüht, geht es doch darum, dass kirchliche Traditionen auch weiterhin gepflegt werden können.

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