Der Kirchturmschmuck in neuem Glanz

Was am 1. April vom Kirchturm entfernt wurde, nahm am Mittwoch, 3. Juni wieder seinen Platz ein. Die Kugel, die Wetterfahne und das Kreuz konnte die Kirchenverwaltung an diesem Tag, neu vergoldet, wieder in Empfang nehmen. Die drei Gegenstände glänzen, ja sie leuchten sogar. Eine Freude war’s, sich vorzustellen, wie es aussehen wird, wenn die Kirchturmspitze wieder komplett ist. Derselbe Personenkreis widmete sich auch bei der Ankunft den Gegenständen und ihrer Montage. Und zusätzlich mussten die Texte, Fotos und Gegenstände von den Renovationen in den Jahren 1952 und 1981 wieder in die Metallbehälter verpackt und diese verlötet werden. Desgleichen das zweite, von Kurt Treichler hergestelltes Behältnis mit den Texten und Zeichnungen der Schulklassen und den Texten und Fotos der Pfarreileitung zu füllen und dieses ebenfalls zu verlöten.

In Anwesenheit einiger Schulklassen mit ihren Lehrkräften, Schulleiter Reto Schwendener und etlichen interessierten Steinacherinnen und Steinachern fand der Anlass wiederum im Labyrinth statt. Begleitet von einer Ansprache von Kirchenratspräsident Andreas Popp, an die Kinder gerichtete Erläuterungen zum aktuellen Ereignis und einem Apéro. Für Kurt Treichler der Moment, erneut zum Lötkolben zu greifen, um das zweite Metallrohr zu verschliessen.

Per Lift und zu Fuss begab sich die Gruppe mit Andreas Popp und Regula Sonderegger zur Turmspitze. Es war Massarbeit, was hier oben zu erleben war. Und es musste sauber gearbeitet werden. Nach dem Einbringen der beiden Behälter in die Kugel konnte sie montiert werden, ebenso die Fahne, deren Kugellager zuerst noch eingefettet wurden. Und im finalen Teil erhielt das Kreuz wieder seinen Platz auf der Spitze des Turmes. Seine korrekte Montage wurde mit besonders viel Sorgfalt angegangen. Nach gelungener Arbeit blickte man sich zufrieden an. Anstossen war in Ermangelung eines Tropfens nicht möglich, doch wurde dieser Akt auf dem „Festplatz“ unten nachgeholt. Und bereits einige Stunden später war das Gerüst bis unterhalb der Kugel abgebaut, um Menschen mit diebischen Absichten von ihrem Vorhaben abzuhalten.
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