Einstimmung in den Advent 2018

Ein Wendepunkt im Tangoschritt

Am Montag, 26. November lud die Frauengemeinschaft zur Advents-Einstimmung in die Jakobuskirche ein und zum anschliessenden gemütlichen und adventlichen Beisammensein ein. Das organisierende Team mit Martina Gassert und Andrea Peterer setzte die Feier unter den Begriff „Wendepunkt“. In ihrer Begrüssung erläuterte Martina Gassert den Begriff „Wendepunkt“, die Geburt Christi, Geburt und Wende, die Wendezeit Weihnachten. Im Weiteren gebe es Wendepunkte, und das nicht nur im Alltag, in der Kirche, sondern auch in der Frauengemeinschaft kündige sich ein solcher an, ergänzte sie. Das aber mit Blick auf die kommende Hauptversammlung. Akzente in der Feier setzten die Tangoaufführungen, die Instrumentalmusik gespielt von Ruth Falk und die Gedanken zum Thema „Wendepunkt“.

Mit einfachen, aber aussagekäftigen Stichworten begann Martina die Feier: Einrasten, mich einfügen, mich anpassen, einrosten und als Gegenüberstellung, als Wendepunkt: Ausrasten, aufbrechen, den alten Trott verlassen und etwas Neues wagen. Dann ein Übergang zum Tango, der Auftritt von Ursula und Christian Kälin. Ein Tanz, dessen Bewegungen emotional und mental berühren, ein Rhythmus, der ein Quentchen Traurigkeit in sich birgt, versehen mit ausladenden Schritten, mit viel Schwung und einer Kombination von Musik und Bewegungsabläufen, die auch den Betrachter nicht unberührt lässt. Dazu folgten die Erläuterungen zum Thema Tango von Andrea über den Ursprung des Tanzes und dessen zahlreichen Versionen. „Eine Tanzpantomime, in der Elemente aus afrikanischen Religionen und katholischer Heiligenverehrung verschmolzen sind.“ Und wenn im nachfolgenden Gedicht die Zeilen: „Zeige in Deiner Wendung das Werden des Menschen von der Gier bis zur Sehnsucht“, dann sind das zweifellos die Gefühle, die der Tanz bei Tanzenden oder Zuschauenden auslöst.

Es war eine Feier noch vor Beginn der Adventszeit, aber doch immer mit den Blicken dort hin. Das Thema „Wendepunkt“ zeigte gegen Weihnachten, auf eine Veränderung und neue Vorsätze. „Der Weg zu Gott führt über die Erfahrung der eigenen Ohnmacht. Wenn ich nichts mehr kann, bleibt mir nichts anderes übrig, als loszulasse, mich in Gott hinein zu begeben.“ – Mehr Advent erlebten die zahlreich anwesenden Mitglieder der Frauengemeinschaft im Gemeindesaal. Ein kleiner Imbiss, serviert von den Vorstandsfrauen des Vereins, wartete auf sie. Für die musikalischen Darbietungen waren Monica Thoma, Querflöte, Anna Enz, Violine und Ruth Falk am Flügel besorgt.

Mit dem Singen einiger stimmungsvollen Lieder setzte sich der Abend fort. Ein Indiz für das Nähern des Advent und Weihnachten waren aber bestimmt die Mandarinen und die weihnächtlichen Tannenbäumchen der Tischdekoration.

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