Golden glänzen die Steinacher Kirchturmuhren

Die Renovation der Jakobus-Kirche in Steinach geht zügig dem Ende entgegen. Für anfangs der Woche stand das Installieren der Zifferblätter und der Zeiger der vier Uhren auf dem Programm. Der Anblick der neu vergoldeten Zifferblätter und auch der Zeiger lassen die Herzen höher schlagen, insbesondere aus der Nähe gesehen. Doch schon bald werden die vier glänzenden Attribute am Steinacher Kirchturm nur noch aus der Ferne zu bewundern sein.

Auch die Sonnenuhr findet wieder ihren Platz
Nach knappen zwei Tagen Arbeit hatten die beiden Mitarbeiter der Firma Muff die Uhren wieder in den ursprünglichen Zustand versetzt, die Antriebe der Zeiger justiert und die Montage abgeschlossen. Die Malerarbeiten, das Ausschmücken der Turmkanten, geht ebenfalls dem Ende entgegen. Mehr Zeit benötigten die Malerarbeiten im Zusammenhang mit der Verarbeitung der Naturfarbe.

Das einzige Gerüst wird bald auf der Südseite der Kirche stehen, wo Mitte Oktober eine neue Sonnenuhr ihren Platz erhält. Mit diesem Schritt wird die Denkmalpflege der Tatsache gerecht, dass sich schon auf Fotos vom Anfang des letzten Jahrhunderts die Kirche mit der Sonnenuhr auf der Südseite präsentiert. Zum Termin der Fertigstellung sagte Andreas Popp, Präsident der Kirchenverwaltung, dass man trotz etwas Verzug noch gut im Zeitplan liege.

Mit der Renovation des Pfarrhauses geht ein weiteres Bauprojekt der Jakobus-Pfarrei der Fertigstellung entgegen. Auch hier hat es eine kleine Verzögerung gegeben. Das Pfarrhaus ist auf den 1. März 2020 bezugsbereit.

 Zukunftsperspektiven
Angesprochen auf die Renovation der Kirchendecke erklärte Andreas Popp, dass es zwischen der Aussenrenovation und der Sanierung der Kirchendecke eine zeitliche Pause gebe. Die Lösungsvorschläge seien vorhanden. Abgeklärt müsse ihre Umsetzung noch werden. Die Botschaft zuhanden der Kirchbürger werde ausgearbeitet, dies jedoch erst im Hinblick auf die Kirchbürgerversammlung 2021. Im aktuellen Zustand der Decke würden keine Gefahrenrisiken bestehen. Im Zusammenhang mit diesen Arbeiten erwähnte Andreas Popp jedoch, dass diese eine Schliessung der Kirche zur Folge haben werden. (Text und Bilder: Fritz Heinze)

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