Ministranten Aufnahme 2022

Drei neue Ministrierende, Predigten von jungen Erwachsenen und Kirchenbesuchende, die von einem Pfarrer mit Bauchrednerei unterhalten wurden: Die Jakobuspfarrei Steinach zeigte sich bei der Ministrierenden-Aufnahme am 30. Oktober 2022 mit einem jungen und innovativen Gesicht.

Die Jakobus-Pfarrei-Steinach durfte sich als Oktoberabschluss auf einen tollen Gottesdienst mit viel frischem Wind freuen. Speziell für die Ministrierenden war der 30. Oktober ein Freuden-Sonntag, durften sie doch gleich drei neue Minis in ihrer Schar aufnehmen. Dawid, Giulia und Nina – allesamt in der fünften Klasse – entschieden sich eineinhalb Jahre nach ihrer Erstkommunion, den Dienst in der Kirche zu beginnen.

Die zahlreichen anwesenden Ministrierenden hiessen die drei neuen herzlich in der Minischar willkommen. Dabei gestalteten drei ältere Minis den Gottesdienst mit und brachten jungen Wind in die Jakobuskirche. Viviane Sonderegger füllte mit ihrer kräftigen Stimme und drei eindrücklichen Liedern sowohl den Chorraum als auch das Kirchenschiff bis ganz nach hinten. Janine Popp und Diego Müggler engagierten sich – passend zu ihrer Funktion als Lektorinnen und Lektoren – als Predigende. Die Umwege auf dem Lebensweg und die Gemeinschaft der Ministrierenden in Steinach standen unterstrichen von persönlichen Erfahrungen der beiden jungen Erwachsenen im Fokus.

Gleichzeitig entschieden sich fünf junge Erwachsene (Chayenne Wagner, Ariana Sonderegger, Viviane Sonderegger, Diego Müggler und Beni von Manitius) nach langjährigem Dienst, das Mini-Gewand an den Nagel zu hängen und sich anderen Aufgaben – teils weiterhin in der Pfarrei – zu widmen. Mit herzlichen Worten und einem Abschlussgeschenk verabschiedete Mesmerin Marina Herceg die fünf Minis.

Auch zahlreiche 5- und 10-Jahres-Jubiläen gab es zu feiern. Schliesslich wurden an diesem Oktobersonntag – aufgrund der ausgefallenen Mini-Aufnahme im Jahr 2021 – auch die letztjährigen Jubilarinnen und Jubilaren ausgezeichnet und beglückwünscht.

Pfarrer Alfons Sonderegger aus St. Gallen leitete den Gottesdienst, wobei – wie erwähnt – viele Elemente von den Ministrierenden selbst übernommen wurden. Seinen grossen Auftritt sparte er sich allerdings für den Kirchenkaffee im Anschluss auf. Mit seinem bauchrednerischen Talent, seiner Puppe namens «Lino» und einer grossen Portion Humor vermochte er in einer abwechslungsreichen Darstellung die Kirchgängerinnen und -gänger gekonnt zu unterhalten. zu den Bildern…

Diego Müggler, Lektor und «Ex-Ministrant»