Ministranteneinsetzung 2018

Das Heer der Ministrantinnen und Ministranten nahm Platz im Chorraum und Pater Gregor Syska predigte für einmal nicht vom Ambo aus, sondern bewegte sich im Kreis der Ministrierenden. Es war ein Gottesdienst unter besonderen Vorzeichen. Und im musikalischen Teil wirkte ausser der Instrumentalgruppe unter der Leitung von Daniel Ineichen im gesanglichen Bereich Vivian Sonderegger mit, deren Auftritte jeweils mit grossem Applaus bedacht wurden.

Traditionsgemäss findet Ende Oktober die Aufnahme der neuen Ministranten statt, ein Akt, dem stets grosse Aufmerksamkeit entgegen gebracht wird. In diesem Gottesdienst wurden Nicolas Schoch und Claudio Müggler in den Kreis der Minis aufgenommen. In ihrer Begrüssung erläuterte Pfarreibeauftragte Martina Gassert den Begriff Ministrant, der aus dem Lateinischen abgeleitet wird und auf Deutsch Messediener heisst. In der Predigt von Pater Gregor stand auch das Dienen im Mittelpunkt und die Frage: „Wollen wir dienen?“ Er erinnerte daran, dass unsere menschliche Natur will, dass wir bedient werden. Er erinnerte aber auch an jene Situationen, in denen die Mütter bedienen, wenn sie kochen, wenn Sie ihre Familien am Tisch bedienen und die Eltern, wenn sie ihren Kindern dienen, nachts aufstehen, wenn sie krank sind oder etwas Besonderes brauchen. Die Liebe verändere die Situation, ist die zentrale Aussage von Pater Gregor und „Jesus will nicht, dass wir ihm und den anderen aus dem Zwang heraus dienen. Jesus will, dass wir ihn und die anderen lieben. Und in diesem Fall wird unser Dienst nicht so schwer sein.“ An die Ministrantinnen und Ministranten und besonders an Nicolas Schoch und Claudio Müggler richtete er die Aussage, dass Ministrieren dienen bedeute und unter der eben erwähnten Bedingung geschehen soll.

Marina Herceg, zuständig für die Minischar, bedankte sich bei den Jubilarinnen und Jubilaren, die bereits fünf Jahr im Amt sind: Ariana Sonderegger, Alyssa Werz und Patricia Horber. Und für 10 Jahre konnte die gratulieren: Riccardo Pinto, Benedikt (Beni) von Manitius und Patricia Popp. Ihr Ausscheiden aus der Minstrantengruppe hatten eingereicht: Iwan Popp (13 Jahre war er in der Minigruppe), Severin Popp (9 Jahre), Pascal Popp (9 Jahre) und Dénise Popp (6 Jahre). Sie wurden mit Präsenten und einem Danke für die geleisteten Dienste verabschiedet.

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