Mit phantastischer Rundsicht

Im Rahmen der aktuellen Kirchenrenovation organisierte die Kirchenverwaltung Steinach die Kirchturmbesteigung, die den Anwesenden die Möglichkeit bot, sich ein Bild von den laufenden Arbeiten zu machen. Ebenfalls zu besichtigen war das Pfarrhaus, das derzeit umfassend renoviert wird.

Am vergangenen Wochenende hatten die Steinacherinnen und Steinacher die Gelegenheit, ihren Wohnort aus der ungewohnten Vogelperspektive zu bewundern. Von der Spitze des Turmes der Jakobuskirche aus bot sich eine herrliche Aussicht vom Säntis im Süden bis über den Bodensee im Norden, ein phantastischer Rundblick. Ausgerüstet mit einem gelben Helm und mit den notwendigen Schutzvorkehrungen begaben sich rund 70 Personen auf den Weg nach oben. Vorbei an Wänden, die auf den neuen Verputz und die Farbe warten, vorbei an den offenen Fenstern beim Glockenstuhl, die Einblick auf die monströsen Glocken boten und so manchen Besucher erschreckten, wenn beim Bewundern des Läutwerkes aufs Mal der Glockenschlag ertönte. Beim Aufstieg liessen sich auch die Stellen erkennen, wo die Zifferblätter befestigt werden und jetzt die Überreste der alten Zifferblätter aus nächster Nähe zu sehen sind. Die neuen werden in Bälde an den für sie vorgesehenen Orten platziert. Doch das Highlight, und für viele der Kletternden der Grund ihres Kommens, war die grossartige und ungewohnte Aussicht von der Spitze des Kirchturms aus. Und für die meisten der Anwesenden wird es wohl eine einmalige Gelegenheit sein, diese Aussicht geniessen zu können.

Ergänzend zu diesen beiden Besichtigungen lud Historiker Achim Schäfer zu einer Kirchenführung ein. 20 Personen nahmen die Gelegenheit wahr, mehr über die geschichtlichen Hintergründe der Steinacher Grubenmann-Kirche und über die Inhalte der Deckengemälde zu erfahren. In einem einstündigen, interessanten Referat erläuterte ihnen der Referent auch Wissenswertes über das Umfeld der Kirche in der damaligen Zeit und der Situation in Steinach. (Text: Fritz Heinze)

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