Pfarrei Steinach mit etlichen Baustellen

Für die 73 Teilnehmenden an der Kirchbürgerversammlung 2019 zählten weniger die laufenden Bauprojekte als kommende personelle Nöte, die sich im Pfarreirat und in der Kirchenverwaltung abzuzeichnen beginnen.

Die geplanten Baustellen, die Renovation des Pfarrhauses und die Aussenrenovation der Kirche, die beide derzeit realisiert werden, wurden unerwartererweise kurz vor Weihnachten um eine weitere ergänzt. Die Risse in der Kirchendecke machten eine befristete Schliessung der Kirche notwendig. Kirchenratspräsident Andreas Popp informierte dahin gehend, dass die Schäden an der Decke der Kirche, Risse in den Gemälden, nun so gesichert seien, dass die Kirche wieder benutzbar ist. Bis im Sommer würden die Schadensexpertisen voraussichtlich vorliegen. Darauf basierend sind die Restaurationsarbeiten mit Beginn im Laufe des Jahres vorgesehen. Im Zusammenhang mit dem Bauprojekt wurde bereits bei der Annahme des Kredites eine Steuererhöhung um vier Prozent gutgeheissen. Finanziell schliesst die Pfarrei Steinach 75`000 Franken im Plus ab. Budgetiert wurde ein Minus von 53`000 Franken. In der Besserstellung von 130`000 Franken seien vornehmlich mehr Steuereinnahmen und eine Heizungssanierung, die nicht ausgeführt wurde, so Popp.

Probleme dürften allerdings aus personeller Richtung auf die Pfarrei zukommen. Eigentlich sollte an der Kirchbürgerversammlung im Rahmen der Ergänzungswahl ein Kassier gefunden werden. Da sich niemand zur Verfügung stellte, vertröstete man sich auf den 24. November 2019, die Erneuerungswahlen für die Amtszeit 2020/2023. Allerdings werden zu diesem Zeitpunkt aus dem Rat Regula Sonderegger und Aktuarin Gaby Greutert als weitere Mitglieder zurücktreten. Einen Personalnotstand hat ebenfalls der Pfarreirat, der momentan durch zwei fehlende Mitglieder ebenfalls unterbesetzt ist und auf die Wahlen im November hofft. Mit einem feurigen Votum forderte bei den Allgemeinen Umfragen Alice Müggler junggebliebene Pensionierte auf, sich für solche Aufgaben zur Verfügung zu stellen.

In ihrer Ansprache im Rahmen der Kirchbürgerversammlung erinnerte die Pfarreibeauftrage Martina Gassert an das Motto des Pfarreirates „Gemeinsam unterwegs“. Diesem Motto wurde mit etlichen Aktionen entsprochen, zum Beispiel mit dem Unterwegssein auf dem Jakobsweg oder dem Gang zur Bergmesse auf der Meglisalp. Sie erwähnte aber auch die Weihnachtszeit und die folgenden zwei Monate, die, bedingt durch die Schliessung der Kirche, ein intensives gemeinsam miteinander Unterwegssein brachten. „Der organisatorische Aufwand im Pfarramt, für die beiden Mesmerinnen und für die Kirchenverwaltung war erheblich“, sagte sie.

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