Steinachs Kirchbürger renovieren

Die Kirchbürgerversammlung der kath. Pfarrei Steinach stand dieses Jahr im Zeichen der Renovationen. Bei den 66 Kirchbürgerinnen und Kirchbürger stiess das Renovationsprojekt des Pfarrhauses jedenfalls auf Interesse. Zumal natürlich 1,17 Mio. Franken kein Pappenstiel sind. In seiner Einleitung zur Kirchbürgerversammlung erwähnte Kirchenverwaltungsratspräsident Andreas Popp die Heizung der Kirche. Er berichtet erfreut über das Energiemanagement von Messmerin Marina Herceg, fügte aber bei, dass die Erneuerung geprüft werde. Die vor Jahresfrist angeregte Parkplatzbewirtschaftung an der Hauptstrasse gegenüber dem Restaurant Sonne wird nun aktuell. Popp bestätigte, dass in Richtung Bewirtschaftung Gespräche mit der Gemeindeverwaltung geführt würden.

Die Jahresrechnung fiel im Berichtsjahr mit 123‘000 Franken im Plus gut aus. Der Gewinn ging mit 73‘000 Franken in die Reserve für den Unterhalt der Kirche und der Kapelle und 50‘000 Franken flossen in die Allgemeine Reserve. Der positive Abschluss resultierte aus höheren Steuereinnahmen und geringeren anteiligen Kosten in der Seelsorgeeinheit. Der Steuersatz verbleibt mit total 24% auf der bisherigen Höhe. Das Budget, in dem der Ersatz der Kirchenheizung mit eingeplant ist, für das Parkplatzkonzept der Gemeinde Steinach Mittel eingeplant sind sowie der Steuereingang vorsichtig budgetiert wurde, erhielt von den Anwesenden Zustimmung.

Die Kosten von 1,17 Mio. Franken für die Renovation des Pfarrhauses wurden von Andreas Popp erläutert und fanden ebenfalls Akzeptanz. Die letzte Innensanierung wurde im Jahr 1978 vorgenommen. Entgegen bisherigen Absichten wird an der Nutzung des Hauses nichts geändert. Die Sanierungsarbeiten dürften zirka 12 Monate dauern, während dieser Zeit wird das Pfarreisekretariat ausgelagert. Laut Andreas Popp ist der Beginn der Renovationsarbeiten beim Pfarrhaus noch nicht festgelegt, da nach der Annahme des Kredites die Feinplanung noch abgeschlossen werden muss. Hingegen beginnt bei der Kirche die Aussenrenovation Mitte Sommer 2018, das Gerüst werde aber erst im kommenden Jahr aufgestellt.

Pfarreirätin Brigitte Grau ist nach neunjähriger Tätigkeit im Pfarreirat, fünf Jahre davon als Präsidentin und Nando Bösze nach zweijähriger Zugehörigkeit zurückgetreten. Brigitte Grau wurde mit einem Rosenstrauss und einem Präsent geehrt. Seinen Rücktritt bekanntgegeben hat auch der Kassier der Kirchenverwaltung, Daniel Grüninger. Beim Traktandum Umfrage wurden von den Anwesenden keine grossen Probleme unterbreitet, doch kamen zahlreiche Themen zur Sprache, die den Betreffenden eben „auf dem Magen lagen“. Details zur Kostenverteilung im Rahmen der Seelsorgeeinheit, Umgebungsarbeiten um und im Kirchenareal und auch die Beleuchtung westlich der Kirche zum Ausgang hin waren Themen. Eine längere Liste präsentierte Peter Grau, der sich unter anderem für erneuerbare Energie im Pfarrhaus einsetzte, dies gemeinsam mit Beni Müggler, für einen Ticketautomat auf dem Parkplatz an der Hauptstrasse, für Gottesdienstinformationen im Rorschschacherteil des St.Galler Tagblattes und im Zusammenhang mit der Jugendarbeit sagte er: „Wir müssen mehr tun dafür.“ Pfarreibeauftrage Martina Gassert plädierte in ihrem Votum für die Offenheit gegenüber Veränderungen.

Beim abschliessenden Apéro bot sich allen Anwesenden die Gelegenheit zu Gesprächen auf allen Ebenen, allenfalls auch über Themen, die beim Traktandum Umfragen nicht zur Sprache gekommen sind.

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